Lasst die Kinder zu mir kommen- Kommunion in GL, LU, LB

Mitte Mai endete die Kommunionvorbereitung mit dem dritten festlichen Gottesdienst in Lauterbach, nachdem in Ludweiler und Geislautern Ende April bzw. Anfang Mai die Erstkommunionmessen gefeiert wurden.

Alle Gottesdienste orientierten sich am Kernthema der Kommunionvorbereitung "Mit Jesus in einem Boot". So erzählten die Kommunionkinder in ihrer Katechese, was sie durch die Vorbereitung in den letzten Monaten an Rüstzeug für die weitere Lebensreise mit Jesus mitbekommen haben und welche Bereicherung sich dadurch für den Alltag einer jeden und eines jeden ergeben kann.

Letzteres griff Gemeindereferent Folloni in seinem Wort an die Kinder auf. In Anlehnung an das entsprechende Sonntagsevangelium sprach er von der von Jesus geschenkten und weiter zu verschenkenden Liebe, vom Geist Jesu, der uns trägt und antreibt sowie vom christlichen Gemeinschaftssinn, der sich in den Begabungen des einzelnen zum Wohle aller entfaltet.

Wichtigster und zentraler Moment für die Kinder war natürlich der Empfang ihrer ersten Heiligen Kommunion, dem Leib Christi. Wie es Pfarrer Altmeyer schon im Vorfeld betonte, legten die Kinder dazu ihre beiden Hände in Kreuzform zusammen und bildeten sozusagen einen Thron für die Heilige Hostie, um deutlich zu machen: es ist nicht normales Brot, das wir empfangen, es ist der Herr selbst im Brot.

Montags gab es dann die Dankmesse, in der die Kommunionkinder sich dessen nochmal bewusst werden konnten, was sie Sonntags erlebt haben. So dankten sie den verschiedenen Ereignissen innerhalb ihrer Kommunionvorbereitung und des Festgottesdienstes am Tag zuvor, vergaßen aber nicht durch Bitten und ihr Diaspora Opfer an benachteiligte und notleidende Menschen zu denken.

In Anlehnung an das Evangelium von den Menschenfischern griff Pfarrer Altmeyer in einer Katechese noch einmal das Motto der Kommunionvorbereitung auf. Als Freundinnen und Freunde Jesu sind wir grundgelegt durch die Taufe in seine Gemeinschaft gerufen und eingeladen uns konkret in ihr zu entfalten: Als Messdiener/in, im Kinderchor, bei den PfadfinderInnen.

Am Ende der Dankmesse wurden dann alle mitgebrachten Kreuze, Rosenkränze etc. gesegnet und Hinweise auf kindgerechte Angebote innerhalb der Pfarrei gegeben.

Gemeindereferent Folloni las noch ein Grußwort des Bischofs an die Kommunionkinder vor und bedankte sich zudem gerade bei den Katechetinnen, die durch ihren Einsatz und ihre Mithilfe mit dazu beigetragen haben, die Gaben des Glaubens an die Kinder weiterzugeben.

In diesem Zusammenhang sei darüber hinaus allen gedankt- auch im Namen von Pfr. Altmeyer- die sich in irgendeiner Funktion und Aufgabe bei der Vorbereitung und Durchführung der Gottesdienste beteiligt haben.

Am 9. Juli gibt es nun noch eine Abschlussfahrt aller Kommunionkinder in Erinnerung an ihre Kommunionvorbereitung nach Bitburg in den Eifelpark. Und wie ich schon gehört habe, ist die ein und der andere auch bereit als MessdienerIn weiter mitzumachen. Schön!

Bleibt zu hoffen, dass die guten und zum Teil tiefgehenden Erfahrungen, die die Kinder gemacht haben, nicht gänzlich untergehen im Alltag. Christlicher Glaube und christliches Leben sind von unschätzbarem Wert. Durch sie erfährt der Mensch Orientierung, Heil und Kraft für sein Leben. Daran unsere Kinder immer wieder zu erinnern- gerade auch durch Zeichen der Liebe- ist das, was wir als Gläubige, dort wo wir leben und wirken, tun können.

Andreas Folloni, Gemref.