Instandsetzung des Wegekreuzes in Großrosseln

Unser Wegekreuz am Ausgang der Karlsbrunnerstraße Richtung Dorf im Warndt ist in die Jahre gekommen. Seit fast 32 Jahren steht es bei Wind und Wetter am Wegesrand. Das Holz beginnt marode zu werden. Insbesondere der Fuß und der Querbalken sind angegriffen. Um den Zerfall zu verhindern möchte eine Gruppe Großrosseler Mitchristen das Holz des Kreuzes in Eigenleistung erneuern. Auch die Gemeinde Großrosseln will uns unterstützen. Zur Beschaffung des Materials - insbesondere des Holzes - ist das Arbeitsteam auf Hilfe durch Spenden angewiesen. Wem der Erhalt des Wegekreuzes am Herzen liegt, kann uns helfen mit einer Spende auf das Konto der Kirchengemeinde Heilig Kreuz im Warndt bei der Sparkasse Saarbrücken IBAN: DE98 5905 0101 0067 0333 08, Stichwort „Wegekreuz Großrosseln“.
Herzliches Vergelt's Gott.

Am Palmsonntag vor fast 32 Jahren trafen sich nachmittags um Viertel nach Vier Mitchristen am Friedhof in Großrosseln und zogen in einer Prozession zum Ortsausgang an der Karlsbrunnerstraße. Dort war das Wegekreuz bereits aufgebaut worden.
Im Jahr 1987 hatte Hans-Jürgen Godel die Initiative ergriffen, und Großrosseler Mitstreiter für die Errichtung dieses Wegekreuzes gewonnen. Kurz vor Weihnachten 1987, nämlich am 21. Dezember sprach er mit dem damaligen Bürgermeister Walter Wewer, der das Vorhaben sofort befürwortete. Bei einem Ortstermin am 23. Dezember wurde der Platz für das Kreuz auf gemeindeeigenem Land festgelegt. Noch am gleichen Tag stellte die Pfarrgemeinde einen entsprechenden Antrag bei der Zivilgemeinde. Und schon am 4. Januar 1988 lag die Gestattung vor, dort ein drei Meter hohes Kreuz aus Holz zu errichten.

Sofort wurde mit der Beschaffung von Material und mit den Arbeiten begonnen. Um eine möglichst lange Haltbarkeit zu erreichen, wurde massives Eichenholz beschafft und bearbeitet. Mit einer Schablone wurde der Schriftzug „Im Kreuz ist Heil“ auf das Kreuz übertragen und mit einem Stechbeitel ausgeformt. Der Text entstammt der Karfreitagsliturgie und erinnert alle Passanten an die Heilsbotschaft. In das Fundament wurde eine Zeitkapsel eingebaut, welche zeitgenössische Zeitungsartikel und Angaben zu den Mitarbeitern enthält.

 

 

Die Prozession trug damals symbolisch ein etwas kleineres Holzkreuz die Karlsbrunnerstraße hinauf und nach Ankunft weihte Pastor Konrad Pissarsky das Wegekreuz ein. Trotz regnerischen Wetters war viele Teilnehmer gekommen. Das Kreuz selbst bestand damals nur aus dem Holz; der Korpus Christi und das Medaillon mit dem dornengekrönten Christus wurden später zugefügt.

Es war und ist das einzige Wegekreuz in Großrosseln und gehört heute als gut sichtbares, christliches Symbol zum vertrauten Ortsbild. Mit seiner Lage in der parkähnlichen Wiese fällt es sofort in‘s Auge und grüßt es alle Passanten. Es wäre sehr schade, wenn es dem Verfall anheim gegeben würde.

In der Fotogalerie finden Sie weitere, auch historische Fotos.